Freitag, 24. November 2023

Lach-Heilung : - )

Ich musste heute sehr über mich lachen. Obwohl ich ja selbst seit diesem Mittwoch von den Krankenkassen zertifizierte Stress- und Burnout-Trainerin bin, nach Vorlage aller meiner Abschlüsse und dem ganzen Kompetenzjedöns, komme ich auch oft zeitlich unter Druck und „atme den nicht weg“, wie eine Klientin mal erzählte, die böse war auf das viel benutzte: Machen Sie doch einfach...., das Trainer*innen hier gern aus dem Arm schütteln. Und ja!! Es ist oft doch oft alles alles alles andere als einfach, wenn man es schon immer anders gemacht hat.

Es geht letztlich darum rauszufinden, was für einen selbst das Beste ist, um Dampf abzulassen, mit Wut umzugehen und Ohnmacht auszuhalten (wie etwa bei ständig ausfallenden und verspäteten Bahnen).

Was tut uns als Entspannungsmaßnahme und Prävention gut?

Ich kann von mir sagen, dass mich oft Lachen über mich selbst wieder zurück in Ruhe und Realität bringt. (Ruhe und Realität > klingt hübsch. Man könnte ein Buch so nennen: Die Rückkehr in Ruhe und Realität, Band 248.)

Den Wahnsinn meines Tages, irres Lachen und "die Rückkehr in Ruhe und Realität" daher hier im Video.


Und ach ! noch kurz: Ich habe die Anerkennung meiner Qualifikationen nach Kompetenzprüfung für Stressmanagement - Multimodales Stress- und Ressourcenmanagement von den Krankenkassen tatsächlich diesen Mittwoch erhalten. Meine Kurse wurden noch nicht genehmigt. Kommt hoffentlich aber auch noch. Dann gäbe es zu meiner Arbeit Zuschüsse für die, die Kurse bei mir buchen. Das fände ich schön!

Donnerstag, 23. November 2023

Leichtkraft

Bis zu Galileo Galilei ging man in Wissenschaft, Kunst und Religion wie selbstverständlich davon aus, dass neben der Schwerkraft auch eine Leichtkraft existiert. Ein Beleg dafür waren die Pflanzen, die sich gegen die Schwerkraft nach dem Winter wieder aus der Erde bewegten. 

Die Leichtkraft galt als Kraft, die in Verbindung mit Lebendigkeit und Freude steht.
 
Um 1650 gab die Accademia del Cimenta in Florenz die Schrift ‚Contra Levitatem’ (Gegen die Leichte) heraus. Hier stand: Die Schwerkraft sei jetzt messbar. Nur das Messbare sei erfahrbar und echte, reine Wissenschaft dürfe sich nur auf das in diesem Sinne Erfahrbare beziehen. Sie rief die Naturwissenschaften dazu auf, von nun an bei der Erklärung von Naturphänomenen nicht mehr von einer Leichtkraft auszugehen, sondern nur noch die Schwerkraft zur Erklärung heranzuziehen.
 
Die Wissenschaftler folgten dieser Aufforderung. Die Leichtkraft wurde zumindest innerhalb der Wissenschaft abgeschafft. - Wie schade!
 
Mittlerweile beweisen zahlreiche wissenschaftliche Studien den Wert des Lachens, aber auch der Musik, des Tanzes ... der Leichtigkeit und Freude. Und ein kleines Beispiel habe ich heute erlebt, als mich ein junger Mann beim Lachtelefon darum bat, zu versuchen, seine Freundin kurz wieder in die Leichtigkeit und aus der Schwere zu holen. 

Aber schaut selbst... Und wenn euch nach Leichtkraft heute ist: Ab 18 Uhr wird im Bürgerzentrum Ehrenfeld gelacht und von 9 bis 21 Uhr sind die Lachtelefonist*innen für euch unter 05031 51 94 380 auch für lachend-lebendige  Leichtkraft zu haben.

Mittwoch, 22. November 2023

Frischlachen

So wie Facebook heute ein Sommer-Titelbild von mir reaktiviert hat, kann das Lachen Sonne in den November zurück bringen und können wir uns Sonne ins Herz lachen.

Der Volksmund sagt: „Lachen ist gesund!“ Dennoch gibt es auch Ausdrücke wie „sich kaputt-lachen“, „sich schief-lachen“, „sich tot-lachen“. 

Im Video überlege ich, woher das vielleicht kommt und dass wir uns doch eigentlich „lebendig-lachen“, „in-Form-lachen“, „fröhlich-und-munter-lachen“ und wir uns auch manchmal „repariert-lachen“ und nach dem Lachen genau so fühlen: frisch, vollständig, ganz, gesund, wach, lebendig und neu.

Lachen – Frischhaltekur für Körper, Geist und Seele!  




Dienstag, 21. November 2023

Lachvorstellung

Im-Kopf-lachen, wollte ich das November-Lach-Kalender-Türchen eigentlich nennen. Es bezieht sich darauf, dass es manchmal reichen kann, sich eine Sache so konkret wie möglich vorzustellen. Wir sind es eher gewohnt uns negative Sachen in all ihren Schattierungen auszumalen. Aber vielleicht können und sollten wir uns auch positive Dinge vorstellen. Ich höre dann oft: "Das ist Illusion!" Oder: "Wenn ich mir das vorstelle, es erhoffe und es passiert dann nicht, bin ich doch noch frustrierter!" Das verstehe ich und alleine hierüber könnten wir länger sprechen. 

Im Türchen heute geht es aber gar nicht darum, sich auszumalen, was passieren könnte, wenn....: sondern sich etwas konkret vorzustellen. Und zwar das Lachen! 

Wenn ihr euer Lachen kennt, euer Lieblingslachen vielleicht, könnt ihr euch das auch nur vorstellen? Wenn ihr wisst, wie ihr euch fühlt, wenn ihr lacht -  wenn ihr die Lautstärke kennt und den Klang, das Kribbeln in der Nase, die Tränen in den Augen, die Bauchspannung und was auch mehr, könnt ihr es euch vielleicht auch nur vorstellen. Vielleicht an Tagen, an denen ihr nicht laut lachen wollt. Dann könntet ihr euch euer Lachen eben mit allen Gefühlen, Klängen, Körperreaktionen und allem was damit einhergeht einmal vorstellen und schauen, was passiert.

Im Video erzähle ich von meiner Idee, meine 1 Minute Lachgewohnheit (davon hatte ich Sonntag berichtet), vielleicht in die Bahn zu verlegen. Der Lachflashmob in einer Bahn, der damals sehr bekannt wurde, wird erwähnt und dass es sicher mutig wäre in der Bahn grundlos laut zu lachen. Ich erwähne das Zitat, dass wir einmal am Tag Dinge tun könnten, vor denen wir uns eigentlich ängstigen. „Mach jeden Tag eine Sache, die dir Angst macht“ sagt Eleanor Roosevelt. Ich finde, dass das nicht nur sehr mutig sondern auch sehr sehr anspruchsvoll ist und fast überfordernd. Vielleicht reicht ja auch einmal pro Monat. Ich muss grinsen. Oder auch einmal im halben Jahr. Man kann schließlich auch kleiner beginnen. 

Es geht weiter auch um die KVB, als einen Ort des Lachens 😀 ...., na aber schaut gern selbst.

Frohes Vorstellungs-Lachen euch, falls ihr es versuchen mögt....


Hier noch das Video zum Lachen (Lachflashmob) in der Bahn, das alle ansteckte: https://www.youtube.com/watch?v=EeauvE1M7qc


Montag, 20. November 2023

Was soll man machen? Lachen

Vielleicht kennt ihr das Experiment von Vera Birkenbiehl, bei dem man einen Bleistift horizontal in den Mund zwischen die Zähne nimmt. Dadurch lächelt man etwas. Hält man dies 2 Minuten, „denkt“ der Körper wir lächeln oder lachen und schüttet Glückshormone aus. Enorm!

  Ich zeig das mal, mit dem Stift 😃
mit den Armen das ist einfach nur Quatsch.

Klappt aber eben alles irgendwie nicht, weil einfach zu viel um uns herum passiert, das Wetter schlecht ist oder wir in missmutiger Stimmung festgeklebt zu sein scheinen, kann man manchmal auch über Grimassieren über sich selbst lachen. Getreu dem Motto: Was soll man machen? - - - Lachen!



PS: Und wenn gar nix klappt, hilft eventuell ein Anruf beim Lachtelefon unter 05031 51 94 380, wo 90 ehrenamtliche Lachprofis mit euch ins Lachen kommen. Ich hatte heute kurz eine Schicht und muss immer wieder sagen: Es tut den Menschen gut , die anrufen – und !! mir.

Sonntag, 19. November 2023

Lachgewohnheit

Heute habe ich mal so eine Art „Teaser“ für das Lach-Kalender-Türchen gemacht, mit einer kleinen Verrenkung der Arme und Hände, die wir in der Kindheit gemacht haben. 

Tatsächlich weckt das Überkreuzen der Arme, Beine, Hände und Füße das Gehirn. Man muss wirklich überlegen, was gerade rechts, links, vorn oder hinten, oben oder unten ist. Und somit wird daraus eine kleine "Brain-Gym-Übung". Und das gibt's wirklich. Das deutsche Wort „Hirn-Gymnastik“ finde ich dabei allerdings fast noch schöner. 

Und darum u.a. geht es auch im Video-Kalender-Türchen. Denn eigentlich ist Lachen Sport: 2 Minuten Lachen aktivieren den Körper so stark wie 20 Minuten joggen. Dem Körper ist es sogar egal, ob es sich dabei um spontanes oder herbeigeführtes, grundloses Lachen handelt: Wir kommen in eine andere Gestimmtheit. Stresshormone sinken durch das Lachen, Glücksgefühle steigen. 

Wie auch beim Sport kann man beim Lachen, wenn man es regelmäßig ankurbeln lässt und tut, psychische, physische und soziale Veränderungen bemerken. Wird das Trainieren des Lachmuskels zur Gewohnheit, kommen wir in eine bessere Verfassung. 

Hier erstmal der Teaser


 Und hier das Original-Türchen für heute



Nun, oft denken wir, dass wir Dinge nicht können. Der Gedanke des Nicht-Könnens kurbelt dann ein Gefühl an und daraus resultiert, dass wir nicht handeln – oder anders als gewollt.

Von Moshe Feldenkrais stammt der Satz, dass wir können, was wir uns vorstellen können. Ein interessanter Gedanke, oder? Es basiert genau darauf. Wenn ich mir sage, dass ich etwas machen werde oder machen kann, dann folgt dem ein anderes Gefühl und meist auch eine andere Haltung und Handlung. Im Video, bei dem ich von Körpersprache erzählte, konnten wir das auch sehen

Und manchmal hilft eine Absprache mit sich selbst, um am Ball zu bleiben und vielleicht täglich kurz zu lachen. Das ist, wenn man gerade nichts zu lachen hat über www.lachen-online.de mit anderen online möglich, in Lach-Clubs vor Ort oder auch per Anruf beim Lachtelefon, wo unter 05031 51 94 380 täglich von 9 bis 21 Uhr ehrenamtliche Lachtelefonistinnen und Lachtelefonisten mit euch lachen, oder euch ins Lachen holen; dazu einladen. Die, die dem Kalender schon länger folgen wissen vieles längst und wussten es eventuell auch vorher. Aber eine Erinnerung ist ja meist gar nicht schlecht, um Dinge im Kopf zu behalten. 

Ich selbst habe mir das wunderbare Bild von Michael Sowa „Erwache und Lache“ neben das Bett gehängt. Ich lache beim Aufstehen dann 1 Minute mit mir selbst und merke, wie ich wacher werde und auch besser gestimmt. Meist bin ich dann sogar mutiger. Ich mache es als Gewohnheit einfach jeden Tag und nicht nur, wenn ich mit negativer Stimmung oder quälenden Gedanken oder Gefühlen, Sorgen oder Ängsten erwache.

Also schaut selbst, ob ihr vielleicht das Lachen als regelmäßige Gewohnheit oder als kleine Lachtradition in euer Leben einbaut und wo, wann und wie oft ihr es macht. Ich glaube, dass es wirkt und unserem Kopf, dem Geist, der Seele, der Verfasstheit, dem Miteinander und vielem mehr einen kleinen Push gibt.

Schönen Sonntag!

Bild von Michael Sowa

Samstag, 18. November 2023

Lachmadonna

Das Wetter ist heute trüb und regnerisch und ich las, dass Madonna sich hat ganz schön feiern lassen, bei ihrem Auftritt in Köln. Die Höhepunkte ihres Lebens wurden wohl gezeigt, und im Lachyoga würde man sich mit dem „sehr gut, sehr gut, yeah!“ wahrscheinlich mit ihr freuen, aber auch alles, was wir selbst schaffen, machen oder leisten, mit einbeziehen, in diesen fröhlichen Jubel. In der Berliner Abwandlung können wir „ditte ist juut, ditte is juut, dufte!“ rufen und froh sein über das, was uns Spaß macht, lächeln lässt und uns den Tag verschönert, an missmutigen und regnerischen Tagen.

Im Video komme ich dann zu den buddhistischen Mönchen, die das Lachen in die Dörfer trugen und verbreiteten. Die Mönche waren hier gemeint und nicht die Buddhas, wie ich es kurz verallgemeinert habe. In zen-buddhistischen Kunstwerken werden die Figuren oft ausgelassen, fröhlich oder sogar albern bis brüllend lachend dargestellt. Ganz im Gegensatz zur christlichen Religion. In den Klöstern herrschte Askese, und Lachen wirkte triebhaft und was daher zu vermeiden. Auch da Jesus an keiner Stelle in der Bibel als lachend dargestellt wird, wurde angenommen, dass er es nicht tat. Ich will nicht pietätlos wirken, aber ich hoffe, dass er ab und zu herzhaft lachen konnte.

Die Pop-Ikone Madonna trug dann wohl auch ikonische Kleider, und Madonnen Ikonen gab’s bei meiner Omma auch. Zwischendurch gebe ich dem Kalauer "Bargeld lacht" Raum und ende tatsächlich nicht mit Like a Prayer, sondern mit Like a Virgin, um ganz im religiösen Bezug vorm Sonntag zu bleiben.

Schönen Samstag noch! Ich sach „Tach!“ und lach. 


Und wem das heute zu lachhaft war: Ihr könnt natürlich täglich von 9 bis 21 Uhr mit ehrenamtlichen Lachprofis beim Lachtelefon unter 05031 51 94 380 
ins Lachen kommen. Sogar Sonn- und Feiertags!

Und noch ein flotter Annex: Religion und Humor schließen sich durchaus nicht aus. Das eine Fotos zeigt die lachende Pastorin und Comedian Jane Voigts. Das gefällt mir natürlich sehr gut, sehr gut, JA!  😀 Das andere Foto ist ein lachgrimassenziehender Wasserspeier an mittelalter Kirche. Ort leider unbekannt. 

Über sich selbst lachen zu können, ist eine große Kunst.

                            


Lachende

Tatsächlich kann man Lach-Ende oder Lachende lesen.  Und es gilt: Wer bis zuletzt lacht, lacht am längsten! Hier das letzte Türchen und das...